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Dann näherte sich erstes Grollen, die dunklen Wolken zogen aber südlich vorbei. Plözlich
änderte sich die Windrichtung und das Gewitter kam näher. Starker Regen setzte ein
und die ersten Einschläge am Fuße des Fichtelberges trieb die OMs in die Autos. Es blieb
kaum noch Zeit, alle Stationen abzuschalten und den Strom abzuklemmen. Dann folgten fünf Stunden
schwerstes Unwetter mit Hagelkörnern bis 1cm Durchmesser. Die Windböhen und der
Hagel trieb die Nässe natürlich in die Zelte, sodaß alle Geräte "begossen" wurden.
Das Gewitter tobte sich am Fuße des Berges aus, die Einschläge kamen zum Glück nicht
näher als 500m an den Conteststandort heran und auch die Stromversorgung blieb verschont. Allerdings
war zwischen 1700 und 2200 utc absolut kein Contestbetrieb möglich. "Eigensicherung" hieß die
wichtigste Devise... Fünf Stunden lang ein Einschlag nach dem anderen in 500-2000m Entfernung, das hatte
von uns bisher noch keiner erlebt. Nach Mitternacht war dann endlich das schlimmste vorbei und erste
"Trocknungsversuche" der abgesoffenen Geräte begannen. Zum Glück konnten alle Geräte wieder
zu Leben erweckt werden, nur auf 13cm gab es einige Probleme ...die PA wollte keine Leistung
mehr bringen... Nach dem Geitter folgte der Dauerregen - wie gewohnt bis zum Ende des Contests...
Auch während des Abbaus wurden wir von der Nässe nicht verschont und die Temperatur lag
so um die 10 Grad... Die Aktivität hatte auf allen Bändern deutlich nachgelassen,
auch woanders hatte man mit den Wetterunbilden zu kämpfen. Durch die entgangenen Stunden Contestaktivität
kamen natürlich wesentlich weniger Punkte wie bei normalem Verlauf auf allen Bändern zustande, aber
das wichtigste war an diesem Wochenende: alle haben es wohlbehalten überstanden.
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